Die Nacht mit Ihm
Die Faszination des Abgrundes
Von Jürgen Dick
Männer brauchen manchmal eine Nacht am Computer.
Ich gönne mir so was ungefähr einmal im Jahr. Computer haben die Eigenschaft, die Zeit in Nichts aufzulösen. „Ich geh’ mal für eine halbe Stunde an den Rechner!“ – das ist ein Versprechen, das kein Mann seiner Ehefrau ehrlichen Gewissens abgeben kann. Denn sobald man an dem Gerät sitzt, steht die Zeit praktisch still. Man hat dann kein Zeitgefühl mehr. Es ist so ähnlich wie beim Mobiltelefonieren. Man vergisst alles um sich herum. Der Computer hat freundlich „Hallo!“ gesagt, und man hat die Einladung in die andere Welt voll Dankbarkeit angenommen.
Eine Nacht mit dem Computer, im Internet, ist eine irrwitzige Achterbahnfahrt. Alles geht per Mausklick. Hier kauft man blitzschnell eine CD. Dort holt man sich interessante Informationen für die geplante Herbstreise ein, bucht auch gleich das Hotel. Einen Klick weiter befindet man sich plötzlich in einem Diskussionsforum, mitten in einer völlig abgedrehten Streiterei über das letzte Wahlergebnis. Später klickt man sich mal eben durch das Online-Angebot diverser Tageszeitungen, um zu erfahren, was die morgen auf den Titelseiten haben.
Sehr in Mode gekommen sind sogenannte Blogs, worunter eine Art öffentliches Tagebuchführen zu verstehen ist. Das ist zur Zeit in der Internetgemeinde ziemlich in Mode. Die Leute schreiben ihre privatesten Sachen ins Internet, es ist völlig verrückt. Gucken Sie also gelegentlich mal Ihrem Nachwuchs über die Schulter, um zu sehen, was der da so schreibt. Womöglich sind Sie ja mit ihrem ganzen Privatleben schon längst online.
Von Jürgen Dick
Männer brauchen manchmal eine Nacht am Computer.
Ich gönne mir so was ungefähr einmal im Jahr. Computer haben die Eigenschaft, die Zeit in Nichts aufzulösen. „Ich geh’ mal für eine halbe Stunde an den Rechner!“ – das ist ein Versprechen, das kein Mann seiner Ehefrau ehrlichen Gewissens abgeben kann. Denn sobald man an dem Gerät sitzt, steht die Zeit praktisch still. Man hat dann kein Zeitgefühl mehr. Es ist so ähnlich wie beim Mobiltelefonieren. Man vergisst alles um sich herum. Der Computer hat freundlich „Hallo!“ gesagt, und man hat die Einladung in die andere Welt voll Dankbarkeit angenommen.
Eine Nacht mit dem Computer, im Internet, ist eine irrwitzige Achterbahnfahrt. Alles geht per Mausklick. Hier kauft man blitzschnell eine CD. Dort holt man sich interessante Informationen für die geplante Herbstreise ein, bucht auch gleich das Hotel. Einen Klick weiter befindet man sich plötzlich in einem Diskussionsforum, mitten in einer völlig abgedrehten Streiterei über das letzte Wahlergebnis. Später klickt man sich mal eben durch das Online-Angebot diverser Tageszeitungen, um zu erfahren, was die morgen auf den Titelseiten haben.
Sehr in Mode gekommen sind sogenannte Blogs, worunter eine Art öffentliches Tagebuchführen zu verstehen ist. Das ist zur Zeit in der Internetgemeinde ziemlich in Mode. Die Leute schreiben ihre privatesten Sachen ins Internet, es ist völlig verrückt. Gucken Sie also gelegentlich mal Ihrem Nachwuchs über die Schulter, um zu sehen, was der da so schreibt. Womöglich sind Sie ja mit ihrem ganzen Privatleben schon längst online.
JuergenD - 10. Okt, 00:27
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dkg - 2. Nov, 23:31
hahah! genau so ist es. dass ich immer sage "ich komm gleich zu dir ins bett" und dann erst nach stunden am pc wieder zurueckkehre irl, das ist meiner freundin kein neues...


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