Auswärtstaktik
Fussball ist unser Leben
Manche Tage verlaufen wie ein Auswärtsspiel.
Eines von der Sorte, bei dem sie einen von Anfang an unter Druck setzen. An solchen Tagen will einfach nichts klappen. Man bekommt den Ball nicht hinten raus. Ständig hat man die Querschläger vorm eigenen Tor. Man ist voll und ganz mit dem Ausputzen beschäftigt. Von Spielaufbau keine Spur. Dazu grätschen sie einem von hinten in die Beine, und der Schiedsrichter sieht nichts davon. Man sehnt den Halbzeitpfiff herbei.
Nach dem Pausentee dasselbe Bild.
Es fehlt die zündende Idee. Der Gegner dreht jetzt erst richtig auf. Es reicht nur noch zu Befreiungsschlägen. Kein Impuls aus der Tiefe des Raumes. An Arbeitstagen, die wie schlechte Auswärtsspiele verlaufen, ist sowas zu wenig. Vor allem, wenn auch der Trainer keinen Plan hat. Es ist, als spielte man nur mit neun Mann.
Zu allem Unglück droht auch noch die Verlängerung.
Dann, kurz vor dem Ende, bricht einer von uns vorne durch und macht den Treffer.
Jetzt geht ein Ruck durch die Mannschaft. Jetzt stehen wir wie ein Mann. Jetzt retten wir das Ding über die Nachspielzeit. Jetzt halten wir kompromisslos dagegen. Schließlich, endlich: Abpfiff, Erleichterung. Grenzenloser Jubel.
Wir haben es von Anfang an gewusst: das Ding ist zu schaukeln. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Unsere Taktik ging schließlich auf. Wir konnten den Gegner perfekt ausrechnen. Wir hatten ihn von Anfang an im Griff. Unser Gefühl für den richtigen Zeitpunkt, das ist unsere Stärke. Wir wussten es im Grunde. Und hat nicht ein zweiter Treffer durchaus im Bereich des Möglichen gelegen?
Mit uns wird man jedenfalls wieder rechnen müssen.
Das muss gefeiert werden. Heute abend gehen wir einen trinken und gucken das Europapokalspiel. Das haben wir uns redlich verdient.
Manche Tage verlaufen wie ein Auswärtsspiel.
Eines von der Sorte, bei dem sie einen von Anfang an unter Druck setzen. An solchen Tagen will einfach nichts klappen. Man bekommt den Ball nicht hinten raus. Ständig hat man die Querschläger vorm eigenen Tor. Man ist voll und ganz mit dem Ausputzen beschäftigt. Von Spielaufbau keine Spur. Dazu grätschen sie einem von hinten in die Beine, und der Schiedsrichter sieht nichts davon. Man sehnt den Halbzeitpfiff herbei.
Nach dem Pausentee dasselbe Bild.
Es fehlt die zündende Idee. Der Gegner dreht jetzt erst richtig auf. Es reicht nur noch zu Befreiungsschlägen. Kein Impuls aus der Tiefe des Raumes. An Arbeitstagen, die wie schlechte Auswärtsspiele verlaufen, ist sowas zu wenig. Vor allem, wenn auch der Trainer keinen Plan hat. Es ist, als spielte man nur mit neun Mann.
Zu allem Unglück droht auch noch die Verlängerung.
Dann, kurz vor dem Ende, bricht einer von uns vorne durch und macht den Treffer.
Jetzt geht ein Ruck durch die Mannschaft. Jetzt stehen wir wie ein Mann. Jetzt retten wir das Ding über die Nachspielzeit. Jetzt halten wir kompromisslos dagegen. Schließlich, endlich: Abpfiff, Erleichterung. Grenzenloser Jubel.
Wir haben es von Anfang an gewusst: das Ding ist zu schaukeln. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Unsere Taktik ging schließlich auf. Wir konnten den Gegner perfekt ausrechnen. Wir hatten ihn von Anfang an im Griff. Unser Gefühl für den richtigen Zeitpunkt, das ist unsere Stärke. Wir wussten es im Grunde. Und hat nicht ein zweiter Treffer durchaus im Bereich des Möglichen gelegen?
Mit uns wird man jedenfalls wieder rechnen müssen.
Das muss gefeiert werden. Heute abend gehen wir einen trinken und gucken das Europapokalspiel. Das haben wir uns redlich verdient.
JuergenD - 16. Okt, 18:11
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