Gedanken zur Renaturierung
Nun wird es in unserem Bruchköbel also bald zur Renaturierung des Krebsbaches kommen.
Das sogenannte „Renaturieren“ ist ja überhaupt ein umgänglicher Begriff geworden. Man versteht darunter in Bezug auf Flüsse und Bäche, dass man diesen wieder in ihr einstiges altes Bett verhilft. Auf diese Weise werden zum Beispiel Überschwemmungen verhindert.
Aber neben den praktischen Vorteilen haftet dem Renaturieren auch etwas Nostalgisches an. Bäche, die nicht mehr geradlinig, sondern einfach so, kreuz und quer, durch die Landschaft fließen, bekommt unsereins heutzutage nur noch auf alten Bildern oder im Österreichurlaub zu sehen. Ein renaturierter Bach, ganz in der Nähe, gar wieder mit Fischen und Krebsen drin, das würde die Lebensqualität also deutlich steigern. Wenn wir mal die Stechmücken außer acht lassen.
Das Gegenteil von Renaturieren ist übrigens das Kultivieren. Insofern kann man das Renaturieren als den natürlichen Feind des Kultivierens ansehen. Das Anlegen eines Erdbeerpflückfeldes ist zum Beispiel eine kultivierende Maßnahme. Das Renaturieren des Erdbeerpflückfeldes würde dazu führen, dass sich dort zwar keine Erdbeeren mehr pflücken lassen, dafür können dann aber wieder Grashüpfer beobachtet werden, so wie früher.
Aus Anlass einer Baumaßnahme habe ich vor einiger Jahren den Renaturierungsgedanken hautnah miterleben dürfen. Ich musste auf Wunsch des Bauamtes alle Pflanzen in meinem Garten nach einem Punktesystem bewerten und eine vorher/nachher- Kalkulation aufstellen lassen.
Im Ergebnis kam heraus, dass meine Baumaßnahme zu einem Pflanzenverlust von einigen 100 Punkten führen wird. Dafür hatte ich Kosten in Höhe von 70 Mark an das Bauamt zu überweisen. Das Geld ist dann wieder für Anpflanzmaßnahmen anderswo eingesetzt worden. Auf diese Weise bin ich schon vor langer Zeit eine Art Renaturierungspate geworden.
Das sogenannte „Renaturieren“ ist ja überhaupt ein umgänglicher Begriff geworden. Man versteht darunter in Bezug auf Flüsse und Bäche, dass man diesen wieder in ihr einstiges altes Bett verhilft. Auf diese Weise werden zum Beispiel Überschwemmungen verhindert.
Aber neben den praktischen Vorteilen haftet dem Renaturieren auch etwas Nostalgisches an. Bäche, die nicht mehr geradlinig, sondern einfach so, kreuz und quer, durch die Landschaft fließen, bekommt unsereins heutzutage nur noch auf alten Bildern oder im Österreichurlaub zu sehen. Ein renaturierter Bach, ganz in der Nähe, gar wieder mit Fischen und Krebsen drin, das würde die Lebensqualität also deutlich steigern. Wenn wir mal die Stechmücken außer acht lassen.
Das Gegenteil von Renaturieren ist übrigens das Kultivieren. Insofern kann man das Renaturieren als den natürlichen Feind des Kultivierens ansehen. Das Anlegen eines Erdbeerpflückfeldes ist zum Beispiel eine kultivierende Maßnahme. Das Renaturieren des Erdbeerpflückfeldes würde dazu führen, dass sich dort zwar keine Erdbeeren mehr pflücken lassen, dafür können dann aber wieder Grashüpfer beobachtet werden, so wie früher.
Aus Anlass einer Baumaßnahme habe ich vor einiger Jahren den Renaturierungsgedanken hautnah miterleben dürfen. Ich musste auf Wunsch des Bauamtes alle Pflanzen in meinem Garten nach einem Punktesystem bewerten und eine vorher/nachher- Kalkulation aufstellen lassen.
Im Ergebnis kam heraus, dass meine Baumaßnahme zu einem Pflanzenverlust von einigen 100 Punkten führen wird. Dafür hatte ich Kosten in Höhe von 70 Mark an das Bauamt zu überweisen. Das Geld ist dann wieder für Anpflanzmaßnahmen anderswo eingesetzt worden. Auf diese Weise bin ich schon vor langer Zeit eine Art Renaturierungspate geworden.
JuergenD - 18. Feb, 06:59
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